Wir sind weiterhin für Sie im Regenwald unterwegs und hegen und pflegen Ihre Patenbäume sorgfältig.
Dieses Jahr stand der Brandschutz auf unserem Wiederbewaltungsgrundstück im Fokus. Näheres dazu finden Sie in diesem Artikel.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ringsherum einige bewaldete Grundstück abgeholzt und für Brandfeldbau genutzt werden. Die meisten möchten Tiquisque (Tannia) anpflanzen.
Die gute Nachricht ist:
In unserer Regenwaldwiederaufforstung ist dabei kein Schaden entstanden.
Seltene Baumarten besorgt und eine weitere Fläche zur Aufforstung vorbereitet
Neben dem Schutz des großen Soldatenaras durch möglichst schnelle Bereitstellung eines biodiversen Regenwaldes werden wir auch seltene Baumarten pflanzen, eben um diese Bäume zu erhalten. Dieses Jahr konnten wir mit einigem Aufwand um die 200 Bäume besorgen. Hier eine Auswahl dieser seltenen Bäume zusammen mit dem lokalen Schutzstatus und dem der roten Liste für bedrohte Arten.
Natürlich haben wir auch Waldmandel-Baum, Titor-Baum und Affentopf-Baum besorgt zur Pflanzung vorgesehen.
Dies erhöhte die Anzahl der in unserem Projekt gepflanzten Baumarten auf etwa 70.
| Trivialname | wissenschaftlicher Name | Status laut IUCN (rote Liste für bedrohte Arten) | Lokaler Status in Costa Rica gemäß Dekret N° 25700-MINAE | Bemerkung |
| Copaifera-Baum | Copaifera camibar | stark gefährdet | stark gefährdet | Copaifera camibar ist von Copaifera aromatica zu unterscheiden. Wir pflanzen beide Bäume. |
| Knoblauchbaum | Caryocar costaricense | stark gefährdet | – | |
| schwarzer Knoblauchbaum | Anthodiscus chocoensis | stark gefährdet | stark gefährdet | |
| Repollito | Eschweilera biflava | potentiell gefährdet | – | |
| Quira | Caryodaphnopsis burgeri | potentiell gefährdet | stark gefährdet | |
| Mahagony | Swietenia macrophylla | stark gefährdet | stark gefährdet | |
| Christopherus-Baum | Platymiscium pinnatum | nicht gefährdet | stark gefährdet | Platymiscium pinnatum ist von Platymiscium curuense zu unterscheiden. Wir pflanzen beide Bäume. |
| Christopherus-Baum | Platymiscium curuense | potentiell gefährdet | – | Platymiscium pinnatum ist von Platymiscium curuense zu unterscheiden. Wir pflanzen beide Bäume. |
Sobald der erste ergiebige Regen fällt, bringen wir diese Bäumchen in die Erde. Derzeit ist die Erde noch sehr, sehr trocken und die Sonne brennt herunter. Im Mai beginnt hier die Regenzeit, nur wann genau, das weiss niemand. Das meteorologische Institut in Costa Rica leht sich jedoch aus dem Fenster und gibt den erwarteten Beginn in einer Prognose von Mitte April 2026 mit „zwischen dem 26. und 28. Mai 2026 an„. Bis dahin müssen wir die Bäumchen in ihren Pflanzentüten regelmäßig gießen, auch wenn sie im Halbschatten stehen.
Eindrücke aus dem Regenwald
Wie immer gibt es viel zu entdecken in unserer Regenwald-Wiederaufforstung. Hier eine Auswahl an stämmigen Bäumen, Blüten und Ansichten. In der Galerie sind teilweise die individuellen Baumnummern vermerkt. Vielleicht ist auch Ihr Patenbaum dabei?
Update von der Baumpatenschaft mit Baumnummer 313
Exemplarisch für einen der ersten gepflanzten Bäume – mittlerweile elf Jahre alt – einige Detailaufnahmen.
Tiersichtungen
Neue Fotos von Tiersichtungen finden Sie unten in der Galerie. Nach wie vor sind die Klammeraffen aktiv.
Beachten Sie auch die vielen gelben, giftigen Greifschwanzlanezenottern, die wir beobachten konnten. Wir haben in der Galerie noch einen Hinweis zur Unterscheidung von Giftschlangen und ungiftigen Schlangen untergebracht.
In jedem Fall sollte ein Schlangenbiss vermieden werden. Denn auch ohne Schlangengift können durch den Biss einer an sich ungiftigen Boa etwa gefährliche Krankheitserreger übertragen werden.
Update der Baumpflegemaßnahmen vom letzten Jahr
Im letzten Jahr haben wir einige Baumpflegemaßnahmen durchgeführt, um beschädigte Bäume zu retten. Im damaligen Artikel finden Sie Updates mit neuen Bildern dazu.
Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir zufrieden sind mit der aktuellen Entwicklung in unserer Wiederaufforstung. Während Nachbarn schon gut entwickelte Wälder abholen, abbrennen und zum Anbau von Knollenwurzeln nutzen, also Lebensraum vernichten, können Tiere bei uns unterkommen. Der Anschluss unseres Regenwaldstücks an den Galeriewald am Fluss erweist sich als vorteilhaft in dieser Beziehung.
Das Wachstum der Bäume ist überwiegend gut, wobei die aktuelle Trockenzeit hier und da Hitzestress verursacht.
Wo möglich unterstützen wir die Bäume in Ihrer Entwicklung und gießen, beseitigen herabgefallene Äste oder entfernen Schlingpflanzen.
Wir haben im Zuge der erhöhten Brandfeldbau-Aktivität die Risikoeinschätzung in diesem Teilbereich für das Projekt leicht erhöht.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Haben Sie Fragen, Anregungen oder Feedback? Schreiben Sie uns gerne in die Kommentare oder schicken Sie uns eine E-Mail. Wir freuen uns.
































Unsere Mastodon Präsenz für Kurznachrichten. Folgen Sie uns: