So haben sich unsere Bäume entwickelt

Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell sich Bäume im Regenwald entwickeln. Heute möchten wir einige vorher – nachher Fotos mit Ihnen teilen. Bei regelmäßigen Besuchen im Projektgebiet haben wir neben den Fotos von den Patenbäumen auch Fotos vom Gesamtwald erstellt. Stets von der gleichen Position aus.

Dadurch kann man recht gut erkennen, wie schnell die Bäume dort eine stattliche Höhe erreichen konnten und so schnell ein vollwertiger Wald entsteht.
Da kann der Wald in Deutschland – so wichtig er auch sein mag – nicht mithalten.
Kein Wunder: In Deutschland müssen die Bäume Ihren Metabolismus im Winter komplett herunterfahren und haben eine Wachstumspause von Herbst bis Frühjahr.

In Costa Rica dagegen gibt es das ganze Jahr über viel Sonne und Regen. Das sind optimale Bedingungen – mit einer kurzen Unterbrechung in der Trockenzeit, wo die Bäume unter der Hitze leiden.

Aber sehen Sie selbst, wie sich unser erstes Wiederaufforstungsgrundstück entwickelt hat.

Zeitraffer Entwicklung Regenwaldaufforstung – Beispiel 1

Dies ist einer der ersten Wiederaufforstungsbereiche.
Alle Fotos sind auf Höhe des Baumes mit der Nummer 53 angefertigt worden.
Das erste Foto zeigt den Zustand vor unserer Pflanzung im Mai 2012. Die letzten beiden Fotos stammen vom Februar 2019. Man kann sehen, dass die Hanglage sehr schnell stabilisiert wurde und prächtige Regenwaldbäume entstanden sind.

Zeitraffer Entwicklung Regenwaldaufforstung – Beispiel 2


Der nächste Zeitraffer zeigt einen angrenzenden Pflanzbereich.
Die Fotos sind auf Höhe eines Baumes mit der Nummer 245 geschossen worden.
Das erste zeigt die Vorbereitungsarbeiten vor dem Pflanzen im November 2013. Das letzte Übersichtsfoto stammt vom März 2020. Auf der ehemaligen Kuhweide ist wieder ein Regenwald entstanden.

10-jähriger Regenwald verbessert den Boden so wie alter Wald.

In diesem Zusammenhang sind aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse von Jefferson Hall des Smithonian Tropical Research Institutes in Panama erwähnenswert.
Jefferson hat herausgefunden, dass das Wurzelwerk eines Regenwaldbaumes 27% seiner Biomasse ausmacht.

Tropenbäume spielen eine wichtige Rolle beim Speichern von Wasser. Hall und seine Kollegen berichten auch, dass junger Wald nicht nur dem Weltklima hilft, sondern auch Böden stabilisiert und den Wasserhaushalt nährt.
Bereits nach 10 Jahren macht die Wurzelmatte in Kombination mit den darin lebenden Tieren den Boden so wasserdurchlässig wie ein etablierter, alter Wald.

Als Konsequenz kann der Wald viele Menschen mit Trinkwasser versorgen.

Quelle: Geo Magazin 12 2020

Dieser Regenwald konnte Dank der Hilfe unserer Paten und denen, die einen Baum verschenkt haben, entstehen.

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